Narrenzunft "Klein-Bayern" Fluorn e.V.
-Brauchtum erhalten-

Aktuelle Termine

Hallo liebe Hästräger, Mitglieder und Narrenfreunde!


Verlosung
Ihr könnt Eure Gewinne von der Verlosung am Sonntag, 11.03. von 10 - 12 Uhr beim Frühschoppen abholen. Die Losnummern sind folgende:
1. Preis      1655      
2. Preis      3349
3. Preis        992
61, 484, 509, 1130, 1279, 1359, 1378, 1563, 1858, 1969, 2086, 2103, 2345, 2366, 2483, 2820, 2875, 2890, 2958, 3048, 3170, 3370, 3402,  3570, 3582, 4276, 4305, 4431, 4783, 4828, 4852, 4955, 5061, 5223, 5433, 5474,  5660, 5723, 5828, 5992, 6082, 6099, 6132, 6384, 6408, 6497, 6680, 6729, 6783.
Wir bedanken uns noch bei allen Sponsoren!

Rückgabe der Kindermünzpeter und Gardekleidle
Am Montag, 05.03. um 19 Uhr ist die Rückgabe der Kindermünzpeter und die Rückgabe der Gardekleidle von der kleinen, mittleren und großen Garde. Bei Fragen an Mirjam Schneider, Telefon-Nr. 6195 wenden.

Euer Elferrat



Wann ist die Fasnet in den nächsten Jahren

 

Jahr

Schmotziger

Aschermittwoch

2018

8. Februar

14. Februar

2019

28. Februar

06. März

2020

20. Februar

26. März

2021

11. Februar

17. Februar


Woher kommen die unterschiedlichen Fasnets-Termine jedes Jahr?
Nach der Fasnet folgt die 40-tägige Fastenzeit (40 Tage fasten + 6 Sonntage).
Ostern, das Fest, das die Fastenzeit beendet, liegt immer im Frühling, also muss zuerst einmal astronomisch der Frühlingsanfang festgelegt sein, nämlich wenn die Sonne ins Sternbild des Widders eingetreten ist. Dies geschieht am 21. März. Dann richtet sich Ostern nach dem Vollmond. Ist etwa am 22.3. Vollmond und am 23.3. Sonntag, dann ist dies Ostern, wie es im Jahr 2008 war. War aber Vollmond erst kurz vor dem 21.3., braucht er wieder 28 Tage um nach dem Frühlingsbeginn wieder voll da zu sein. Dies geschieht dann erst am 18. April, und ist dies ein Montag, muss man auf Ostern nochmals 6 Tage warten, so dass im Jahr 2011 Ostern erst am 24. April gefeiert werden kkonnte. 
Die letzte Kalenderreform war übrigens 1582, wo auf Anordnung Papst Gregor auf den 4. Oktober gleich der 15. Oktober folgte und der gregorianische Kalender dem julianischen mit seinen inzwischen zusammengekommenen 10 Tagen Verspätung berichtigte. Es ging Jahrhunderte lang, bis sich die einzelnen nichtkatholischen Länder zum neuen Kalender entschließen konnten.

Schweizer, alemannische, und Baura-Fasnet 
Noch heute gibt es in Basel und anderen Orten die hinterherhinkende Fasnet und im alemannischen Bereich den Fackelsonntag oder Funkensonntag, der nichts anderes als die alte Fasnet ist. Früher Ostertermin ist kurze Fasnet, später Ostertermin ist lange Fasnet.
Der Termin der sog. Baura-Fasnet liegt eine Woche nach dem normalen Fasnetstermin, da nach dem alten Brauch die 6 Sonntage ebenfalls als Fastentage zählen. Somit ist die alte Fasnet auch am Dienstag und nicht erst am Mittwoch beendet.

Schmotziger
Zur Frage zum „Schmotzigen ist zu erklären, dass dies nichts mit „schmutzig zu tun hat, sondern die Menschen konnten sich an diesem Tag und über die Fasnet, nochmals richtig an fettem Essen erfreuen, bevor es in die Fastenzeit ging.

Altweiberfasnet
Zur Altweiberfasnet ist zu sagen, dass diese aus dem Rheinischen Karneval stammt, denn die Narretei war dort eine reine Männersache, bis die Frauen auf die Barrikaden gingen und den Schmotzigen Donnerstag zur Weiberfasnet erklärten.

Rosenmontag
(mhd.: rosen, bedeutet soviel wie toben, rasen) wird gemeinhin als Höhepunkt der Karnevalszeit, oft mit dem so genannten Rosenmontagszug, begangen.
Nachdem Napoleon karnevalistisches Treiben besonders im Rheinland rigoros unterbunden hatte, sollte nach dem Wiener Kongress 1815 der Karneval reformiert werden. Dazu gründete sich am 6. November 1822 in Köln das "Festordnende Comitee", dessen jährliche Hauptversammlung am Montag nach dem vierten Fastensonntag, genannt "Laetare" (freue dich), -also vier Wochen nach Karneval- stattfand. Der Sonntag "Laetare" wird seit dem 11. Jahrhundert auch "Rosensonntag" genannt, da der Papst an diesem Tag eine goldene Rose weihte und einer verdienten Persönlichkeit überreichte. Nach seinem jährlichen Sitzungstermin nannte man das "Festordnende Comitee" auch "Rosenmontagsgesellschaft". (Die Bezeichnung "Rosenmontag" bezeichnete also ursprünglich den Montag vier Wochen nach Karneval.)
Der erste organisierte Karnevalszug fand dann 1823 in Köln statt. Um 1830 herum übertrug man die Bezeichnung des Comitees evtl. auch auf den Umzug und nannte ihn "Rosenmontagszug", zumindest bildete sich aus der Bezeichnung Rosensonntag (Laetatre) für den Mittleren Fastensonntag, der Name Rosenmontag für den Mittleren Karnevalstag heraus. Von Köln aus verbreitete sich das Rosenmontagsdatum bald im gesamten deutschen Fastnachtsbrauchtum. Der erste Rosenmontagszug in Mainz 1838 wurde übrigens noch als "Maskenzug" bezeichnet.
Vorher waren der Dienstag als die "Nacht vor dem Beginn des Fastens" und der Sonntag mehr vom Straßenkarneval geprägt. Die Wagen, die bis heute häufig in Schiffsform gestaltet sind, gehen auf mittelalterliche Vorstellungen des Narrenschiffs zurück, das ohne Mast, Segel und Kompaß seine Insassen ins Verderben fährt. Deshalb wurde das Narrenschiff am Ende der Fastnacht an manchen Orten verbrannt.
In der kleinen norddeutschen Stadt Damme (Landkreis Vechta) feiert man den Rosenmontag auf Grund einer närrischen Polizeiverordnung seit 1893 schon eine Woche früher.